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hejhej-mats

 

 

 

Wie geht eigentlich nachhaltiges Yoga? Damit beschäftigten sich Anna Souvignier und Sophie Zepnik, beide leidenschaftliche Yogis. Die hejhej-mats-Gründerinnen, die an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Malmö University in Schweden studiert haben, wurden durch eine Kunstausstellung auf ein Problem aufmerksam: Sie hatten sich hinsichtlich des Themas Recycling noch nie Gedanken über ihre Yogamatten gemacht, dabei sollte Yoga doch eigentlich für einen nachhaltigen Lebensstil stehen. Daraus entstand die Idee für ihr jetziges Produkt. Die hejhej-mats sind die nachhaltige Variante der herkömmlichen Yogamatte. Die Matten bestehen aus recycelten Materialien und sind selbst wieder recycelbar. Unsere nächste Yogamatte kommt auf jeden Fall von hejhej-mats!

 

1. Stellt euch bitte kurz vor: Was genau macht euer Start-up und was ist das Besondere an eurer Geschäftsidee?

Mit unseren hejhej-mats haben wir closed-loop Yogamatten entwickelt, aus recycelten Materialien und wieder recycelbar. Bisher gab es keine Yogamatte, welche unsere Nachhaltigkeitsstandards erfüllen konnte. Wir wollten dies ändern und haben uns vorgenommen, eine ökologische Matte zu entwickeln und eben recycelte Materialien statt neuen Ressourcen zu nutzen. Zudem ist uns auch die soziale Nachhaltigkeit extrem wichtig: wir produzieren ausschließlich in Deutschland, 1€ pro Matte geht über das Earthchild Project an die Kinder in den Townships von Südafrika und das Aufnähen der Logos sowie das Verpacken und Verschicken unserer Yogamatten findet in Kooperation mit einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung statt.

2. Wie seid ihr auf die Idee gekommen?

Während unseres Masterstudiums in Schweden waren wir in einer Kunstausstellung über Global Warming und Nachhaltigkeit. Die türkische Künstlerin Pinar Yoldas prangerte Yogis an, denn viele davon denken, dass sie bereits ein sehr nachhaltiges Leben führen, üben dann aber dennoch Yoga auf einer billigen Yogamatte aus. Anna und ich fühlten uns ertappt. Wir beide übten Yoga leidenschaftlich gern aus und studierten zu diesem Zeitpunkt Nachhaltigkeitsmanagement. Auch wir haben tatsächlich vorher noch nie über unsere Yogamatte nachgedacht und genau so geht es sicherlich noch vielen anderen Yogis. Wir wollen das ändern!

3. Welche Rolle spielte die Hochschullandschaft für eure Gründungsinitiative? Wovon habt ihr besonders profitiert (Angebote, Veranstaltungen, Wettbewerbe usw.)?

Wir wurden bereits während unseres Masterstudiums in Schweden sehr unterstützt. Zurück in Deutschland hat uns die FAU Erlangen-Nürnberg aber auch sehr gut aufgenommen. Wir haben dort während unseres Bachelors studiert und können uns nun jederzeit an das Gründerzentrum wenden.

4. Was waren die bislang größten Herausforderungen für euch?

Wir selbst hatten uns die Produktentwicklung leichter vorgestellt, als sie dann in der Realität war. Lange Tests, Wartezeiten und auch einige Rückschläge waren bisher unsere größten Herausforderungen.

5. Welche Empfehlung oder welchen Tipp möchtet ihr anderen Gründern und Gründungsinteressierten mit auf den Weg geben?

Wenn ihr an eure Idee glaubt, macht weiter, was auch immer kommt. Man findet immer eine Lösung für Herausforderungen!

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